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Задания
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Задание 2 № 71

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Das Abendessen im Hotel hat...

 

1) nur den Jungs geschmeckt.

2) wie Mamas Küche geschmeckt.

3) allen nicht sehr gut geschmeckt.

Пояснение.

Расшифровка записи
Reporter: Anita, ich weiß, dass sehr viele in der Klasse schon lange nach Berlin fahren wollten. Du auch?
Anita: Ja, ich konnte das kaum erwarten. Und ich glaube jeder war gut gelaunt und freute sich auf die Woche in Berlin.
Reporter: Das ist schon eine lange Strecke. Musstet ihr am Abreisetag sehr früh aufstehen?
Anita: Na ja, es ging. Sehr früh nicht. Um 8:45 in der Frühe fuhren wir los. Die Busfahrt war sehr lustig, aber auch sehr lang, das stimmt. Vom vielen Sitzen taten uns nach einiger Zeit der Rücken und der Hintem weh, aber wir haben viel miteinander gequatscht und gespielt, und es ist schnell Mittag geworden.
Reporter: Wann seid ihr angekommen?
Anita: Um ca. 17 Uhr kamen wir am Hotel an.
Reporter: Dann gleich Zimmer beziehen ...
Anita: Nein, wir mussten uns in die Bar setzen und dort wurden die Zimmer verteilt. Das hat eine Weile gedauert. Unser Zimmer war nicht sehr schön, aber wir fünf machten mit ein wenig Geschick das Beste daraus.
Reporter: Das Zimmer also nicht so gut. Und das Essen?
Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste! Aber das Frühstück war immer sehr schön. Um 7.45 Uhr gab es Frühstück, das war immer das beste Essen des Tages. Das hat immer allen sehr gut gefallen, weil sich der Frühstücksraum im 7. Stock befand, und wir von dort aus eine schöne Aussicht über Berlin hatten.
Reporter: Habt ihr am ersten Tag schon etwas von Berlin gesehen?
Anita: Im Anschluss an das Abendessen schauten wir uns in der näheren Umgebung um. Vorbei am Willy-Brandt-Haus gingen wir zum Potsdamer Platz. Gefühlte «Stunden» später kamen wir durchnässt und mit kalten Füßen wieder im Hotel an. Dort mussten wir noch das Bett beziehen. Das war vor allem für einige Jungs eine sehr interessante Erfahrung.
Reporter: Dann am nächsten Tag ausgeschlafen zur Stadtbesichtigung.
Anita: Von wegen! Am nächsten Morgen nach der Anreise war kaum einer richtig ausgeschlafen, da das Hotel neben der S-Bahn liegt und diese sehr oft und laut vorbeifuhr. Nach dem Frühstück war Stadtrundgang angesagt, Gott sei Dank schien die Sonne.
Reporter: Wie schon das Sprichwort sagt: «Wenn Engel reisen, lacht der Himmel».
Anita: Ja, das stimmt. Das hat gut gepasst!
Reporter: Was habt ihr in Berlin gesehen? Was hat am meisten beeindruckt?
Anita: Wir sahen uns Sehenswürdigkeiten an wie das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, Checkpoint Charlie. Nach diesen «normalen» Sehenswürdigkeiten kam noch etwas, was jeden bewegte. In Hohenschönhausen besuchten wir ein ehemaliges Gefängnis der «Staatssicherheit», dem Geheimdienst der ehemaligen DDR. Dort bekamen wir eine Führung von einem ehemaligen Häftling, der zwei Aufenthalte in diesem Gefängnis überlebt hat. Es war die bewegendste «Sehenswürdigkeit», die wir uns ansahen.
Reporter: Naja, das hört sich an als ob ihr den ganzen Tag auf den Beinen verbracht habt.
Anita: Ja, der Tag war sehr interessant und anstrengend. Wir waren total fertig vom Stadtrundgang und abends immer noch beeindruckt von der Führung durch das Gefängnis. Einige besuchten aber noch ihre Klassenkameraden um etwas zu plaudern. Ab 22.00 Uhr musste auf den Gängen Ruhe sein. Diese Nacht schliefen wir besser, langsam gewöhnten wir uns an die Bahn, obwohl sie an unseren Fenstern alle 10 Minuten vorbeirauschte.

Anita: Das Abendessen am ersten Tag schmeckte allen nicht so richtig; Mamas Küche ist doch die Beste!