СДАМ ГИА: РЕШУ ВПР
Образовательный портал для подготовки к работам
Немецкий язык для 11 класса
немецкий язык
сайты - меню - вход - новости



Задания
Версия для печати и копирования в MS Word
Задание 1 № 40

Вы услышите репортаж дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

Воспользуйтесь плеером, чтобы прослушать запись.

 

Welche Hälfte des Austauschjahres war für Karl interessanter?

 

1) Interessanter war die zweite Hälfte, weil er viel gereist ist.

2) Die erste Hälfe war interessanter, weil alles neu war.

3) Es war alles interessant, die zweite Hälfte nicht weniger als die erste.

Пояснение.

Расшифровка записи
Reporter: Karl, dein Austauschjahr ist fast um. War die zweite Hälfte deines Austauschjahres schöner als die erste?
Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant. In der zweiten Hälfte war ich auch viel auf Reisen in der Türkei, ich war zweimal in Istanbul, einmal in Izmir, in Bodrum, also quasi an der ganzen Westküste. Aber auch bei den Gasteltem in Ankara habe ich mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden alle Vorzüge des türkischen Lebens genossen.
Reporter: Wie bist du auf die Idee gekommen ein Austauschjahr in der Türkei zu machen? Die meisten würden sagen: In die Türkei in den Urlaub OK, aber ein Austauschjahr?
Karl: So dachte ich auch, als die Leiterin unseres Auswahlgesprächs uns erzählte, dass für die Türkei noch Plätze frei wären. Ich dachte aber darüber nach und kam zu dem Ergebnis, dass die Türkei ein wirklich spannendes Land ist.' Denn ich habe mich für ein Austauschjahr beworben, weil ich eine fremde Kultur kennen lernen, neue Erfahrungen machen wollte. Neugier spielte natürlich eine wichtige Rolle, das Interesse an einer anderen Kultur war eine wichtige Motivation für mich, dieses «Abenteuer» zu wagen.
Reporter: Du dachtest vielleicht, dass dir Türkisch später im Berufsleben weiterhelfen kann. Oder dass du mit deinen türkischen Freunden reden könntest.
Karl: Das weniger. In Berlin leben zwar viele Türken, aber ich habe kaum türkische Freunde.
Reporter: Du bereust also deine Entscheidung nicht? Wie hat denn dein Jahr angefangen?
Karl: Wir sind zu dritt von München geflogen. In Ankara haben mich meine Gasteltern abgeholt. Die anderen wurden von der Mitarbeiterin der Austauschorganisation zu ihren Gastfamilien gebracht. Unterwegs sind wir am Büro meiner Gastmutter vorbeigefahren und haben meinen kleinen Gastbruder mitgenommen. Zu Hause warteten dann schon mein älterer Gastbruder und die Haushälterin meiner Familie auf uns.
Reporter: Wie hat es mit der Verständigung geklappt? Du konntest doch kein Wort Türkisch.
Karl: Am Anfang habe ich mit meiner Gastfamilie vor allem Englisch gesprochen, bis auf ein paar Phrasen auf Deutsch wie «Guten Morgen», «Danke» usw. Die Haushälterin spricht aber nur Türkisch. Das war lustig.
Reporter: Und wie war es in der Schule?
Karl: Ich bin mit meinen Gastbrüdern zusammen auf eine türkische Privatschule gegangen. Die Schule ist mit Schuluniform und relativ strikten Regeln. Im Unterricht kam ich am Anfang mäßig gut mit, die türkischen Fachbegriffe waren doch zu schwierig. Oft war es gut, dass fast alle Englisch können. Als Austauschschüler hatte ich die Freiheit mir die Fächer zusammenzusuchen, die ich belegen wollte. Ich war also die meiste Zeit mit meiner Klasse zusammen, und für einige Stunden ging ich in verschiedene andere Klassen.

Karl: Ich kann es echt nicht sagen — am Anfang war alles neu und super-interessant. Die zweite Hälfte aber war nicht minder interessant.