СДАМ ГИА: РЕШУ ВПР
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Задание 4 № 126

Вы услышите интервью дважды. Выберите правильный ответ 1, 2 или 3.

 

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Die Diskussionen im Deutschunterricht …

 

1) gefallen Veronika sehr, weil die Schüler eigene Meinung äußern können.

2) findet Veronika nicht gut, weil die Schüler keine stichhaltigen Argumente bringen.

3) gefallen Veronika nicht, weil diese sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Пояснение.

Расшифровка записи
Reporter: Veronika, du bist fast fertig mit der Schule ...
Veronika: Ja, noch ein halbes Jahr.
Reporter: Ich stelle dir ein paar Fragen zu dem Schulalltag, der für dich bald Vergangenheit ist. Wie läuft das morgens mit den Mitschülern ab, wenn du in die Schule kommst?
Veronika: Ich komme aus dem Fahrradkeller hoch (ich komme mit dem Fahrrad in die Schule), laufe an den 5.-Klässlern vorbei in unser Schulgebäude und suche dann nach den Leuten, mit denen ich schon die ganze Schulzeit verbracht habe. Man könnte sie vielleicht Schulfreundinnen nennen. Und zu denen stelle ich mich, und die reden dann schon immer irgendwas. Meist geht's ums Lernen. Oft stelle ich mich nur dazu und höre zu. Meistens reden sie alles, was ihnen gerade durch den Kopf geht. Ich höre meistens nur zu.
Reporter: Und in der Pause?
Veronika: Ab der 12.Klasse darf man auch aus dem Schulgebäude rausgehen. Ich bin meistens auf dem Pausenhof, esse einen Apfel oder so, oder ich gehe in der Pause in die Bücherei und schaue, welche Bücher ich brauche für die Ausleihe.
Reporter: Wie würdest du jetzt zurückblickend deine Schulzeit einschätzen? Gab es besonders gute Lehrer?
Veronika: Ja, im Fach Deutsch. Wir haben eine ganz besondere Beziehung zum Lehrer. Er nimmt wirklich Rücksicht auf die einzelnen Personen in seinem Unterricht. Zum Beispiel, wenn es jetzt ein stillerer Schüler da ist, würde er den nicht ständig aufrufen, weil er Mitarbeitsnoten braucht oder so. Sondern er geht auf jeden einzelnen Schüler, so gut es eben geht, ein. Möglich ist es im Deutschunterricht auch, dass Schüler sehr unterschiedliche Positionen beziehen. Das ist erlaubt, man muss nicht nur das wiedergeben, was der Lehrer will. Leider sind das oft Meinungen aus ganz bestimmten Schubladen, keine wirklichen Argumente. Solche Diskussionen sind deshalb nicht unbedingt gut. Sie fangen immer an und sagen „Ich finde...“ anstatt über die Sache zu reden. Ansonsten ist der Lehrer sehr gut.
Reporter: Wie begrüßt ihr die Lehrer, wenn der Unterricht anfängt?
Veronika: Der Deutschlehrer fängt den Unterricht immer so an. Der steht immer da, ordnet seine Sachen am Pult, und alle Schüler reden noch miteinander. Irgendwann ist er dann fertig und schaut auf. Die Schüler merken das und stehen auch auf, setzen sich aber gleich hin, weil er es gar nicht verlangt, dass man aufsteht. Er begrüßt dann die Klasse mit "Guten Morgen" oder so. Er ist aber mehr oder weniger der Einzige, der das so macht. Andere Lehrer legen sehr Wert darauf, dass man aufsteht und ganz deutlich, im Chor sozusagen, grüßt.
Reporter: Und wie würdest du deine Beziehungen zu den Mitschülern einschätzen?
Veronika: Im Gegensatz zu manchen anderen Gleichaltrigen möchte ich nicht ständig Menschen um mich haben. Der Kontakt zu den Mitschülern ist nicht besonders eng. Wenn, dann zu genau drei Leuten, mit denen ich in Kontakt stehe. Man hat so ein unausgesprochenes Einverständnis, sich jetzt zu verstehen. Weil es schon die ganze Zeit so war und weil es nicht aufhören soll. Das könnte ich vielleicht Freundschaft nennen. Aber sonst keine besonderen Beziehungen.
Reporter: Ihr habt öfter auch Freistunden. Kommt man sich da nicht näher?
Veronika: Wenn man z.B. Freistunde hat, dann sitzen die Leute in einem Zimmer und reden meistens über Lehrer oder über Prüfungen oder was man da für Hausaufgaben auf hatte. Da bin ich sowieso nicht dabei, weil mich das nicht interessiert. Und so richtig reden, über irgendein Thema - das tut eigentlich keiner. Und Privates berede ich lieber zu Hause mit meiner Schwester.
Reporter: Danke, Veronika, für dein Interview.

Veronika: Leider sind das oft Meinungen aus ganz bestimmten Schubladen, keine wirklichen Argumente.