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Задания
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Задание 3 № 100

Вы услы­ши­те ре­пор­таж два­жды. Вы­бе­ри­те пра­виль­ный ответ 1, 2 или 3.

 

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Die Zeichnungen von seinem Vater wurden ...

 

1) verschenkt und verkauft.

2) kopiert und verbessert.

3) auf Postkarten abgedruckt.

Пояснение.

Расшифровка записи
Reporter: Herr Pohl, Ihre Krippe hat den Wettbewerb in diesem Jahr gewonnen. Sie haben zu Hause eine große Sammlung, die Besucher in diesen Wochen bewundern können. Wie sind Sie zu dieser Sammlung gekommen?
Herr Pohl:
Das ich in meinem Leben ein großer Krippen-Fan wurde, habe ich meinen Eltern, besonders meinem Vater zu verdanken. Zu Weilmachten war bei uns die Weihnachtskrippe der Mittelpunkt des festlichen Geschehens. Sehr früh formte mein Vater für die Weihnachtskrippe, deren meiste Figuren gekauft waren, weitere Figuren. In Tonarbeiten war mein Vater ein Meister.
Reporter: Wann haben Sie angefangen mit Ton zu arbeiten?
Herr Pohl: Richtig begann ich zur Abiturzeit mit Ton zu arbeiten, da wir zum Abitur als Jahresaufgabe etwas besonderes herstellen sollten. Ich wählte «kleine Vasen aus Ton». Ich weiß noch, dass ich mit meinem Vater mit dem Fahrrad zur Pottbäckerei nach Ochtrup fuhr, um «Lehm» - so sagten wir damals - für diese kleinen Vasen zu holen. Da ich zum mündlichen Abitur in Kunsterziehung dasselbe Thema hatte, befasste ich mich besonders mit den griechischen Vasen.
Reporter: Waren Arbeiten aus Ton die einzigen künstlerischen Arbeiten von ftirem Vater?
Herr Pohl: Schön, dass Sie das ansprechen. Mein Vater zeichnete viel mit Kohle- und Rötelstiften. Er kopierte vielfach von kleinen Postkarten - denn nur die gab es nach dem Krieg - und verschenkte die Bilder an Verwandte, manchmal verkaufte er sie auch und besserte so sein schmales Beamtengehalt auf. Eine ganze Reihe von Kopien von Kunst-Karten entstand in dieser Zeit.
Reporter: Haben Sie noch diese Karten?
Herr Pohl: Ja, selbstverständlich habe ich einige Bilder von ihm.
Reporter: Und Sie und Ihr Bruder begannen dann wie der Vater zu zeichnen?
Herr Pohl: Das stimmt. Mein Bruder begann noch als Kind und ich als Jugendlicher dem Vater nachzueifern. Der Vater war mein Vorbild und Lehrer und brachte mir vieles bei. Mit dem Handwerkszeug umzugehen, das brachte mein Vater mir auch bei. So baute ich eine einfache Hütte, aber richtig stabil, als ich ca. 13 Jahre alt war und «Indianer» spielte.
Reporter: Welch ein Glück, einen solchen Vater zu haben!
Herr Pohl: Mein erstes Fahrrad baute ich aus Einzelteilen unter seiner Mithilfe zusammen. Den Rahmen holten wir vom Müllplatz. Es wurde rot gestrichen, in der Hoffnung, dass man ein selbst gestrichenes rotes Fahrrad nicht stehlen würde.
Reporter: Sind Sie lange mit dem Fahrrad gefahren?
Herr Pohl: Es überlebte über 5 Jahre meiner ersten Lehrerzeit in einem Heim für schwer erziehbare Jungen. Als ich versetzt wurde, fuhr ich immer noch 7 Jahre darauf. Es erlebte sogar unser neues Haus. Dort wurde es dann, nachdem es mir 20 Jahre gedient hatte, doch gestohlen. Ich habe den Verlust richtig bedauert!
Reporter: Haben Sie auch später aus Ton geformt und gezeichnet?
Herr Pohl: Auch als ich in Münster Lehrer studierte, verbrachte ich mehr mit der «Kneterei», als dass ich in die Seminare ging. Ich studierte die Fächer Kunsterziehung und Werken im Pädagogikstudiuni an der Pädagogischen Hochschule Münster bei dem Künstler Professor Hanns Wienhausen mit Qualifikations-Nachweis für Werken- Examensarbeit «Plastisches Gestalten in der Volksschule». Damals formte ich Vasen, einen Pelikan und Flachreliefs. Mit dem Verkauf solcher Tonarbeiten besserte ich während der Studienzeit in Münster mein Taschengeld auf.

Er kopierte vielfach von kleinen Postkarten und verschenkte die Bilder an Verwandte, manchmal verkaufte er sie auch und besserte so sein schmales Beamtengehalt auf.